Diabetischer Fuß Behandlung

Diabetisches Fußsyndrom (DFS) Wundbehandlung & Pflege: Bei WKZ® kümmern sich erfahrene, einfühlsame WundmanagerInnen um die Therapie.

Diabetischer Fuß: Behandlung & Wundversorgung

Bis zu 20 Prozent der Patienten, die an Diabetes mellitus erkranken, entwickeln mit der Zeit ein diabetisches Fußsyndrom (DFS) bzw. einen diabetischen Fuß, der eine Behandlung benötigt. Durch die Schädigung der Nervenfasern (Neuropathie) entstehen dabei chronische Wunden an den Füßen, die in der medizinischen Fachsprache auch Ulcus (Geschwür) genannt werden.

Die verminderte bis fehlende Empfindung für Schmerz und Temperatur durch Neuropathie beim Diabetiker führen dazu, dass Verletzungen, etwa durch zu enge Schuhe, nicht oder zu spät vom Patienten wahrgenommen werden, sodass rascher Wunden entstehen, die sich auch infizieren können. Die beim DFS auftretenden Wunden zeigen oftmals eine stark verzögerte Wundheilung. Die zeitnahe ärztliche Diagnose ist hier besonders wichtig, damit die Behandlung & Pflege des diabetischen Fußes frühzeitig eingeleitet werden kann. 

Diabetisches Fußsyndrom (DFS): Die Pflege & Therapie wird in den WundKompetenzZentren durch erfahrene und einfühlsame Ärztinnen und Ärzten bzw. zertifizierten Wundmanagerinnen und Wundmanagern durchgeführt, die gerne all Ihre offenen Fragen rund um die Behandlung des diabetischen Fußes beantworten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Diabetisches Fußsyndrom: Risikofaktoren

Die nachfolgenden Risikofaktoren können einen diabetischen Fuß begünstigen.

  • Bluthochdruck
  • Bewegungsmangel
  • eingeschränkte Gelenksbeweglichkeit
  • Hohe Cholesterinwerte
  • Nikotinabusus (regelmäßiges, übermäßiges Rauchen)
  • Übermäßige Hornhautbildung (plantare Hyperkeratosen)
  • ungeeignetes Schuhwerk
  • Barfußlaufen

Sie leiden an einem diabetischen Fußsyndrom (DFS) und möchten die damit zusammenhängenden Wunden professionell behandeln lassen? In den WundKompetenzZentren in Wien, Niederösterreich und im Burgenland wird die Therapie des diabetischen Fußsyndroms von erfahrenen und einfühlsamen Ärztinnen und Ärzten bzw. zertifizierten Wundmanagerinnen und Wundmanagern durchgeführt, die gerne all Ihre offenen Fragen rund um die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms beantworten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Diabetischer Fuß: Maßnahmen zur Selbsthilfe

Durch Einhaltung der folgenden Tipps kann der Entstehung eines dabetischen Fußsyndroms entgegengewirkt bzw. Verletzungen frühzeitig erkannt werden.

Diabetisches Fußsyndrom: Tipps rund um Schuhwerk

  • Schuhe besser nachmittags kaufen, da der Fuß im Laufe des Tages anschwillt.
  • Der Schuh sollte innen weich sein und so wenig wie möglich Nähte haben, da diese scheuern können.
  • Neue Schuhe immer langsam, maximal 10 bis 15 Minuten pro Tag einlaufen. Anschließend die Füße auf Rötungen und Druckstellen untersuchen.
  • Nie ohne Schuhe zu Hause, am Strand oder im Schwimmbad laufen!
  • Hohe Absätze meiden, da der Fuß im Schuh nach vorne rutscht und die Druckbelastung im Ballenbereich steigt.
  • Orthopädische Maßschuhe sind für Patienten wichtig, deren Fußdeformitäten so ausgeprägt sind, dass eine Versorgung mit Konfektions- oder Diabetesspezialschuhen zu Verletzungen führen würde.
  • Vor jedem Anziehen der Schuhe mit den Händen die Unversehrtheit der Schuhe überprüfen und mögliche Fremdkörper entfernen.

Diabetischer Fuß: Tipps rund um die Fußinspektion

  • Füße täglich untersuchen, zum Beispiel mit einem Spiegel, und dabei auf Rötungen, Blasen, Schwielen und Druckstellen achten.
  • Bei Veränderungen an den Füßen umgehend den Arzt konsultieren.

DFS: Tipps zu Strümpfen

  • Am besten helle Socken mit hohem Baumwollanteil verwenden. Helle Socken haben den Vorteil, dass unbemerkte Verletzungen hier Flecken hinterlassen.
  • Keine Strümpfe mit einschnürenden Rändern, Bündchen oder auftragenden Nähten tragen.

Diabetischer Fuß: Tipps zur Pflege

  • sorgfältige Hautpflege des diabetischen Fußes
  • regelmäßige Blutzuckerkontrolle
  • tägliche Fußgymnastik