Wundheilung fördern durch gesunde Ernährung

Ernähren Sie sich gesund & ausgewogen und unterstützen Sie die körpereigene Wundheilung!

Wundheilung fördern durch gesunde Ernährung

Für Patienten mit chronischen Wunden, bzw. generell, um die Wundheilung zu fördern, spielt die Ernährung eine besondere Rolle. Wunden verursachen eine größere Stoffwechselbelastung, sodass der Bedarf an Nährstoffen wie Vitamine und Mineralstoffe erhöht ist. Gleichzeitig werden beim Heilungsprozess für den Zellaufbau mehr Eiweiß und Energie benötigt.

Eine Fehl- oder Mangelernährung kann deshalb die Wundheilung verzögern. Eine optimale Ernährung kann dagegen helfen, eine rasche Heilung chronischer Wunden zu unterstützen und die Wundheilung positiv zu beeinflussen. Die Ernährung sollte deshalb immer ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Gesamttherapie sein.

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Wichtige Nahrungsbestandteile für ideale Wundheilung

Eiweiß

Eiweiß ist ein wichtiger Zellbaustein für Körper- und Abwehrzellen, Enzyme und Hormone.

  • Vorkommen: in Milchprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Ei, Hülsenfrüchten, Soja
  • Tagesbedarf: circa 1 Gramm Eiweiß je Kilogramm Basiskörpergewicht*

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle für den Körper. Eine ausreichende Versorgung verhindert den Abbau von körpereigenem Eiweiß zur Energiegewinnung.

  • Vorkommen: in Reis, Nudeln, Kartoffeln und Brot
  • Tagesbedarf: circa 350 bis 400 Gramm

Eisen

Eisen fördert den Sauerstofftransport zu den heilenden Wundgeweben. Es ist wichtig für gesundes Narbengewebe.

  • Vorkommen: enthalten in Fleisch, grünen Gemüsesorten,
    roten Beeren, Hülsenfrüchten, Kichererbsen, Leber
  • bessere Aufnahme: in Verbindung mit
    Vitamin C – hältigen Produkten (z.B. Orangensaft).
  • Tagesbedarf: circa 10 bis 15 Milligramm

Schwarztee verhindert die Eisenaufnahme!

Vitamin A

Vitamin A ist wichtig für den Aufbau der Haut und Schleimhaut.

  • Vorkommen: enthalten in Milchprodukten, Käse, Ei, Karotten, Innereien
  • Tagesbedarf: circa 15 Milligramm

Zink

Zink fördert die Wundschließung, stabilisiert die Zellmembranen und unterdrückt den Entzündungsprozess.

  • Vorkommen: in Fleisch, Nüssen, Dinkel- und
    Getreideprodukten
  • Tagesbedarf: circa 15 bis 30 Milligramm

Vitamin E

Vitamin E unterstützt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.

  • Vorkommen: in pflanzlichen Ölen wie Weizenkeim-, Distel-, Rapsöl und Nüssen
  • Tagesbedarf: circa 200 bis 400 Milligramm

Vitamin C

Vitamin C fördert die Kollagenbildung (wichtiger Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpeln, Blutgefäßen), unterstützt die Abwehrreaktion bei Infektionen und verbessert die Aufnahme von Eisen im Dünndarm.

  • Vorkommen: enthalten in Zitrusfrüchten, Beerenfrüchten, Hülsenfrüchten, reinen Fruchtsäften, Rohkost, Salat
  • Tagesbedarf: circa 500 bis 1000 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren steigern die Durchblutung und beeinflussen das Immunsystem.

  • Vorkommen: enthalten in Seefisch, Lachs, Leinöl
  • Wochenbedarf: 1 bis 3 Seefisch-Mahlzeiten

Bedarf an Kalorien und Flüssigkeit

Kalorien

  • Tagesbedarf: circa 30 Gramm je Kilogramm Basiskörpergewicht*

Flüssigkeit

  • Tagesbedarf: circa 40 Milliliter je Kilogramm Basiskörpergewicht* (circa 1,5 bis 2 Liter)
  • in Form von Leitungswasser, Mineralwasser, ungesüßten Kräuter- oder Früchtetees, verdünnten Obst- und Gemüsesäften
  • in der durchschnittlichen Tagesernährung sind bereits 800 bis 1000 Milliliter enthalten

* Basiskörpergewicht: Körpergröße in Zentimetern minus 100.